Lehrerleben mit Meike

Ich bin wichtig

Wie fühlt sich dieser Satz für dich als Frau und Lehrerin an? 

Fühlst du auch, dass dieser Satz sich irgendwie komisch und fremd, aber dennoch irgendwie wahr anhört? 

Damit bist du nicht allein! Ich habe den Satz “ich bin wichtig” früher gar nicht gekannt, geschweige denn über mich selbst geglaubt. Ich war als doch als Lehrerin und Mama dauerhaft damit beschäftigt, für alle zu funktionieren und vor allem im Schulsystem zu überleben. Dauernd war ich im Spagat zwischen Schule und Familie, lebte zwischen Hektik und Schulgefühlen, weil ich es allen recht machen wollte. 

Und mich dabei auch noch selbst wichtig nehmen? Keine Chance. 

 

Mein Weg in den Burnout

Der Stress wurde immer stärker, die Anforderungen immer größer und mein Selbstwert immer geringer. Bis in die vollkommene Erschöpfung hinein habe ich mich verausgabt. In meinem gehetzten Leben zwischen Schule und meiner Familie. Eines Morgens ging gar nichts mehr. Ich konnte nicht mehr aufstehen, wusste nicht, wie ich meine Kinder zum Kindergarten bringen soll. Da war nur noch diese bleiernde Schwere und diese unendliche Müdigkeit. Zwei Wochen später war ich in einer Burnoutklinik und konnte sechs Monate lang nicht zur Schule gehen.

Stressmanagement

IIn den Monaten vor meinem Burnout habe ich gar nicht wahrgenommen, wie schlecht es mir ging. Es fühlte sich irgendwie an wie immer: am absoluten Limit, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Gedankenspiralen, Müdigkeit. Meine Freundin öffnete mir eines Tages die Augen und riet mir, einen Arzt aufzusuchen. Erst da sprürte ich tief in meinem Herzen, dass ich Unterstützung brauche von Spezialisten. Ich wies mich selbst in die Klinik ein.  In der Burnout-Klinik lernte ich, auf mich und meine Bedürfnisse zu hören, mich selbst wahrzunehmen und mich selbst wichtig zu nehmen. Ich lernte Entspannungstechniken und fühlte, wie gut sie mir taten. Ich begann eine Reise zu mir selbst. Vom Verstand in meinen Körper und von dort in mein Herz. Meine Liebe für Yoga offenbarte sich wie ein kleiner Funke in mir. 

Früher habe ich Yoga & Entspannung belächelt

Yoga? Das ist doch kein Sport!

Alles, was nicht mit Leistung zu tun hatte, war für mich vor meinem Burnout nicht gut genug. Auch nicht in meiner Freizeit. Ich fuhr Rennrad, 300km die Woche mussten es schon sein. Warum also sollte ich in der Ecke sitzen und Ohm singen? Das bringt doch gar nichts – dachte ich damals. Mir war der Nutzen und der Sinn von Yoga überhaupt nicht klar, ich dachte es sei esoterischer Unsinn, den nur spirituell abgehobene Leute machen. 

Als ich dann aber Yoga praktizierte, spürte ich seine wohltuende Wirkung. Ich wurde innerlich immer ruhiger, hatte ich in meiner Dienstzeit so etwas ähnliches wie einen Tick aufgebaut- ein Zucken im Gesicht. Mein Körper wurde kräftiger und vor allem ging es meinen Knien immer besser. Ich wäre beinahe nicht verbeamtet worden, weil ich einen großen Knorpelschaden habe und die Ärzte rieten mir sogar zu einem künstlichen Knie. Gut, dass ich nicht auf sie gehört habe, denn seitdem ich Yoga praktiziere, sind meine Muskeln um mein Knie gestärkt und ich kann fast alles wieder schmerzfrei machen.

Heute weiß ich, dass mein Burnout eine Kombination aus meinen damaligen äußeren Lebensumständen war (ich habe mich vom Papa meiner Kinder getrennt und gleichzeitig meinen Vater bis zu seinem Tod im Pflegeheim mit betreut) und meinen inneren Überzeugungen und Glaubenssätzen, dass ich es immer allen recht machen muss und dazu noch perfekt. Möchtest du mehr zu deinen innren Überzeugungen, deinen inneren Antreibern wissen, dann lade dir meinen Test HIER herunter.

Mein Herz sagte mir, dass es Zeit ist zu gehen

Als ich nach meinem Burnout zurück in Schule kam, war alles anders. Zum einen habe ich zwei Yogalehrerausbildungen gestartet, eine für Kinder und eine für Erwachsene. Ich habe mit großer Leidenschaft Yoga in Form von AG´s & Projekten  an meine Schule gebracht und war glücklich, nun diese wunderbaren Erfahrungen an andere weitergeben zu können. Allerdings wurde mir immer wieder gespiegelt, dass Yoga (noch) keinen anerkannten Platz im Schulsystem hat und ich fühlte mich zunehmend als Außenseiterin

Auch war ich achtsamer und ich konnte nun meine innere Stimme und mein Herz wieder bewusst wahrnehmen. Mein Herz flüsterte mir schon vor Jahren zu, dass ich nicht ewig im Schulsystem bleiben möchte. Zu groß war meine Sehnsucht nach FREIHEIT, ABENTEUER und SELBSTÄNDIGKEIT. Ich wollte all das, was ich bisher zum Thema Stressbewältigung, Yoga und Resilienz gelernt und erfahren habe vertiefen und an andere weitergeben.  

Also nahm ich all meinen Mut zusammen und war mir schließlich sicher: ich verlasse das Schulsystem. 2020 an Halloween. Richtung: Unbekannt. 

Mein Weg war von da an unbestimmt. Ich vertraute dem Leben und so kam ich von einer Ausbildung zur nächsten. Ich tauchte tief ein in die Persönlichkeitsentwicklung und absolvierte die Greator-Life-Coach Ausbildung mit großer Freude. Später stieg ich  im Greator-Team ein und bin heute Greator Co-Headcoach und begleitet andere Teilnehmerinnen durch ihre Ausbildung. Ich lernte so viel Neues, buchte mir ein (sehr sehr teures) Business Coaching, um zu lernen, wie man überhaupt ein Businesss aufbaut. Denn als ehemalige Studienrätin im Schulsystem hatte ich von Marketing, Finanzen, Social Media usw  überhaupt keine Ahnung. 

All mein neues Wissen, das mich so positiv veränderte, wollte ich nun an Lehrer:innen weitergeben und gründete im Frühjahr 2022 Lehrerleben. Meine ersten Aufträge kamen herein und ich ging mit großer Begeisterung an Schulen. Große Freude kam in mir auf, ich hatte es geschafft, nun meinen Herzenstraum zu leben. 

Dann kam der Absturz, die dunkelste Zeit in meinem Leben

Meine Kinder, mein Lebensgefährte und ich verbrachten einen wunderschönen Sommerurlaub auf Mallorca. Meine eigentlich kerngesunde jüngere Tochter hatte nach unserer Rückkehr Schmerzen. Wir kamen ins Krankenhaus und eine Woche spöter landeten wir im schlimmsten Albtraum, den ich mir als Mama hätte vorstellen können. Meine Tochter hatte Krebs. Mit ihren zarten zehn Jahren. Es war mehr als ein Albtraum. Aber ich wusste vom ersten Moment an: Wir geben nicht auf! Sie wird es schaffen, auch wenn der Weg ein harter und langer werden wird….und so war es…..

Sieben Monate später verließen wir dankbar und gesund die Kinderonkologie. Ich erzähle dir in meinem Blog über diese herausfordernde Zeit.

Das wichtigste war: Meine Tochter hat es geschafft! Sie lebt und mit ihr auch Lehrerleben!   

In der Zeit im Krankenhaus habe ich nicht gearbeitet, ich wollte 100% für mein Kind da sein. Natürlich hatte ich große Existenzängste, denn mein Unternehmen war ja gerade erst geboren….

Dank meiner tiefen gelebten Resilienz und Achtsamkeit, dem Wissen aus meinen Ausbildungen  und der Persönlichkeitsentwicklung & Yoga  hatte ich im Krankenhaus einen großen Methodenkoffer, aus dem ich schöpfen konnte. Jeden Tag nutzte ich meine gelernten Tools für mich und meine Tochter. Wir kämpften wie die Löwinnen in dieser unwirtlichen Situation. Ich zehrte von meiner vorab aufgebauten Resilienz und Techniken, um in diesem Krankenhaus in dieser Situation mental zu überleben. Denn psychische Unterstützung gab es nicht wirklich und Selbstfürsorge, Achtsamkeit und Mitgefühl waren Fremdwörter auf der Station. Das Gesundheitssystem erinnerte mich an vielen Stellen an das Schulsystem, in dem ich mich auch so oft so ohnmächtig und nicht selbstwirksam gefühlt hatte.

 

Diese Lebenserfahrung hat mich stark gemacht

Nach der Zeit im Krankenhaus fühlte mich stärker als je zuvor in meinem Leben und mir war noch klarer als zuvor: Es ist meine Herzensmission, meine Aufgabe, dass ich nun losgehe und all meine Tools und Erfahrungen an Schulen bringen werde. Damit sich so wunderbare Lehrer:innen wie du den Umweg über den Burnout ersparen. Damit ich dir zeigen kann, was dich wirklich unterstützt und weiterbringt. Dabei geht es mir nicht um Selbstoptimierung, sondern um Selbstliebe!

Ich möchtet dir zeigen, wie du aus deinem Funktionieren-Modus aussteigst und Schritt für Schritt zurück in deinen Körper und in dein Herz kommst. Damit du von innen fühlst: ICH BIN WICHTIG! Damit du dich wieder an erste Stelle in deinem wertvollen Leben stellst, dich liebevoll abgrenzt und wieder mehr Zeit, Freude und Ruhe findest und die schönen Seiten des Lebens geniessen kannst! Wenn ich es geschafft habe auf der Kinderonkologie nicht unterzugehen, dann schaffst du das auch im Schulsystem!

Ich möchte dich animieren, dich von innen heraus mehr zu lieben, eine echte liebevolle Beziehung zu dir selbst aufzubauen! Denn wenn du dich ehrlich schätzt und liebst, dann kannst du tiefe verbindende Beziehungen zu anderen aufbauen und bist ein Vorbild für alle Menschen um dich herum!

Stressmanagement für Abiturient:innen

Meine Vision an Schulen

Meine Vision ist es, dazu beizutragen, dass Schule zu einem Ort wird, an dem Lehrer:innen und Schüler:innen sich wertschätzend, auf Augenhöhe und mit offenem Herzen begegnen können. Ein Ort, an dem Selbstliebe kein Fremdwort mehr ist. Ein Ort, an dem jeder so sein darf wie er ist und an dem es um Potentialentfaltung statt um Leistungsdruck geht. Ein Ort, an dem alle die Chance haben gesund und vital zu bleiben und an dem Selbstfürsorge und das Wohlbefinden eine Bedeutung hat. 

Ich möchte dazu beitragen, dass Lehrer:innen gerne in Schule gehen, sich liebevoll abgrenzen können und ihre Werte, Träume und Visionen auch dort leben können.  Dass die Menschen hinter den Lehrerkräften gesehen und gewertschätzt werden und sie mit Leichtigkeit und Freude wieder Zeit haben, ihren eigentlichen Aufgaben und Fähigkeiten nachzukommen. Dass sie gesellschaftlich die Anerkennung und den Respekt erhalten, den sie verdient haben. Denn sie leisten jeden Tag einen so wichtigen Dienst an unseren Kindern, an unserer Gesellschaft und an unserer aller Zukunft. 

Bild Gelassenheit

Meine Expertise:

0
Jahre
Erfahrung als Studienrätin
0
Monate
Ausbildung zum Life & Resilienzcoach
0
Jahre
Ausbildung zur Yogalehrerin
0
Unterrichtete Stunden Yoga & Achtsmakeit an Schulen

Mein Warum:

Fast 20 Jahre habe ich als Studienrätin mit den Fächern Biologie/Geographie an Gymnasien rund um Köln gearbeitet.  Ich kenne den Stress und die Probleme des Lehreralltags sehr gut aus eigener Erfahrung. 

 Als Lehrerin bin ich in einen Burnout geraten und habe am eigenen Leib erfahren, wie es sich anfühlt, ganz am Boden zu sein. Ich habe mich aber auch bewusst aus diesem Zustand befreit und weiß heute, wie man gut für sich sorgen kann, um frühzeitig zu intervenieren.  

 Vertraut sind mir die großen Herausforderungen als Mama und Lehrerin im ständigen Spagat zwischen Schule und Familie. Auch die Doppelbelastung mit pflegebedürftigen Eltern habe ich während meiner Dienstzeit erfahren. 

Perfektionismus, das Funktionieren-Wollen und sich schlecht abgrenzen zu können gehörten bei mir zu meinem Alltag. Ich kenne das Gefühl, ausgebrannt zu sein und keine Energie mehr zu haben. Aber ich kenne auch den Weg aus der Negativ-Spirale hinaus in ein kraftvolles, glückliches und gesünderes Leben.

Ich habe es mir zur Herzensaufgabe gemacht, meine eigenen Erfahrungen, kombiniert mit meinem Wissen aus meinen zahlreichen Ausbildungen nun an Lehrkräfte weiterzugeben, um diesen ganzheitliche Wege der Stressbewältigung zu zeigen und sie vor der Erschöpfung zu bewahren. Aus diesem Grund bin ich vorerst aus dem Schulsystem ausgestiegen und habe Lehrerleben gegründet.

Es ist mir eine große Freude, Menschen in Ihrer Einzigartigkeit zu begleiten und ihnen zu zeigen, wie sie ihr Leben so verändern können, dass sie wieder kraftvoll, glücklich und gesund leben können.

Kontakt

Möchten Sie mehr erfahren über meine Angebote oder haben Sie Fragen, dann schreiben Sie mir eine Mail oder nutzen Sie das Kontaktformular.

                                 info@lehrerleben.com